Veränderte Aufgaben und Zuständigkeiten
Aufgaben und Zuständigkeiten haben sich verschoben. Die Frage: Was muss das Team jetzt gemeinsam können – und was fehlt noch?
PEILUNG macht sichtbar, was Menschen in einer konkreten Tätigkeit heute wissen, können und tun müssen.
Dafür beschreibt eine ausgewählte Gruppe von Beschäftigten und Verantwortlichen in einem kurzen digitalen Arbeitsdialog konkrete Situationen aus ihrem Arbeitsalltag. Aus diesen Erfahrungen entstehen ein präzises Anforderungsprofil und ein maßgeschneidertes Kompetenzprofil.
So erhalten Sie eine gemeinsame Grundlage für Besetzung, Onboarding, interne Wechsel sowie die gezielte Entwicklung von Beschäftigten und Teams.
Digital erhoben · fachlich ausgewertet · gemeinsam geprüft
Entwickelt von Prof. Dr. Jörg Martens, Professor für Organisationsentwicklung und Personalmanagement
In vielen Stellen- und Kompetenzprofilen stehen Begriffe wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke oder Eigenverantwortung. Sie klingen plausibel, bleiben für die konkrete Tätigkeit aber häufig unscharf.
PEILUNG geht den umgekehrten Weg. Zuerst wird geklärt: Welche Situationen prägen die Arbeit? Was macht sie anspruchsvoll? Was müssen Menschen darin erkennen, entscheiden und abstimmen? Woran ist wirksames Handeln erkennbar? Erst daraus wird abgeleitet, welche Kompetenzen für diese Tätigkeit tatsächlich benötigt werden.
PEILUNG beginnt nicht mit einer Vorstellung vom Menschen. PEILUNG beginnt mit der tatsächlichen Arbeit.
Neue Technologien, künstliche Intelligenz, veränderte Kundenanforderungen, neue Zuständigkeiten und andere Formen der Zusammenarbeit verändern Tätigkeiten oft schneller, als Stellen- und Kompetenzprofile angepasst werden können.
PEILUNG bringt die Beschreibung einer Tätigkeit wieder mit der tatsächlichen Arbeit in Einklang.
Damit verändert sich auch,
Aufgaben beschreiben, was zu tun ist. Anforderungswissen zeigt, was Menschen dabei bewältigen müssen.
Eine ausgewählte Gruppe von Beschäftigten und Verantwortlichen beschreibt konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag: Was musste gelingen? Was war daran anspruchsvoll? Wie wurde gehandelt?
Die Antworten werden systematisch ausgewertet. Dabei wird sichtbar, was Menschen in dieser Tätigkeit wiederkehrend erkennen, entscheiden, abstimmen und bewältigen müssen.
Aus den Ergebnissen entsteht ein Anforderungs- und Kompetenzprofil. Es wird gemeinsam ergänzt, priorisiert und für die vereinbarten Personalprozesse aufbereitet.
Wichtig: PEILUNG bewertet keine einzelnen Beschäftigten. Sie bringen ihr Erfahrungswissen als Fachleute für ihre Arbeit ein – genau deshalb fragen wir sie.
Sie wissen, welche Anforderungen für eine Tätigkeit tatsächlich entscheidend sind – bei externen Bewerbungen ebenso wie bei internen Stellen- und Rollenwechseln.
Neue Mitarbeitende und intern Wechselnde erhalten eine klare Orientierung darüber, welche Situationen sie bewältigen und was sie zuerst lernen müssen.
Entwicklungsziele orientieren sich an den aktuellen Anforderungen der Arbeit statt an allgemeinen Kompetenzbegriffen.
Wenn sich Aufgaben, Verantwortung oder Zusammenarbeit verändern, entsteht ein gemeinsames Verständnis darüber, was künftig von wem erwartet wird.
Das Profil wird zum Kompass für Besetzung, Einarbeitung und Entwicklung.
Für unterschiedliche Branchen, Tätigkeiten, Rollen und Teams. Die Aufgaben und Rahmenbedingungen unterscheiden sich – die zentrale Frage bleibt dieselbe: Was verlangt diese konkrete Arbeit heute, und was müssen Menschen dafür wissen, können und tun?
Beispielhafte Fragestellungen
Aufgaben und Zuständigkeiten haben sich verschoben. Die Frage: Was muss das Team jetzt gemeinsam können – und was fehlt noch?
KI verändert Abläufe, Kundenberatung und die Rollen im Team. Die Frage: Was müssen die Beschäftigten künftig zusätzlich können?
Eine Reform ändert Beratung und Abläufe. Die Frage: Worauf müssen die Beschäftigten künftig vorbereitet sein?
Die Branche bestimmt den Inhalt des Profils. PEILUNG stellt das Verfahren bereit, mit dem die Anforderungen sichtbar und nachvollziehbar werden.
Eine Tätigkeit oder Rolle. Drei bis vier Wochen. Ein belastbares Profil.
Die PEILUNG-Tätigkeitsanalyse klärt, was eine ausgewählte Tätigkeit oder Rolle in Ihrem Unternehmen heute verlangt – zum Beispiel eine Teamleitung, eine Fachkraft oder eine Ausbildung.
Eine ausgewählte Gruppe von Beschäftigten und Verantwortlichen beschreibt konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag. Die Antworten werden fachlich ausgewertet, zu einem Profil verdichtet und gemeinsam mit Ihrem Unternehmen geprüft.
Je nach Zielsetzung können zusätzlich Auswahlfragen, Onboarding- und Einarbeitungsziele oder Entwicklungsschwerpunkte entstehen.
In der Stellenanzeige steht „Dienstplanung“. Was daran wirklich schwierig ist, steht dort nicht. Genau das macht PEILUNG sichtbar – hier am Beispiel einer Teamleitung.
Kurzfristige Personalausfälle im laufenden Betrieb auffangen.
Bei kurzfristigen Ausfällen gleichzeitig Versorgung, Qualifikation, Arbeitszeitregelungen und Belastung des Teams berücksichtigen.
Situationsbezogene Planungs- und Priorisierungsfähigkeit.
Die Person erkennt den Handlungsbedarf früh, prüft mehrere Möglichkeiten, berücksichtigt die Folgen für die Beteiligten und kommuniziert ihre Entscheidung nachvollziehbar.
Im Profil stehen außerdem vier Niveaustufen des beobachtbaren Handelns – von einer noch unsicheren bis zu einer souveränen, andere einbeziehenden Ausprägung:
Kümmert sich nur um das Problem, das gerade am lautesten ist. Andere Folgen bleiben liegen.
Erkennt, dass etwas zu tun ist, und entscheidet in einfachen Fällen selbst. Wird es schwierig, braucht die Person Hilfe.
Behält auch bei mehreren Problemen den Überblick, entscheidet begründet und sorgt dafür, dass es umgesetzt wird.
Klärt zusätzlich mit anderen Abteilungen, schaut sich hinterher an, ob es funktioniert hat, und verbessert die Abläufe.
Sehen Sie anhand einer Teamleitungsfunktion, wie ein PEILUNG-Profil aufgebaut ist – mit priorisierten Anforderungen, Kompetenzfeldern, Verhaltensstufen, Auswahlfragen und Onboardingzielen.
Realitätsnahes Muster · ohne Anmeldung · keine Daten aus einem Kundenprojekt
Das Beispiel ist ein realitätsnahes Muster. Es ist genauso aufgebaut wie ein echtes Ergebnis, stammt aber nicht aus einem realen Kundenprojekt.
Professor für Organisationsentwicklung und Personalmanagement
Begründer und fachlicher Entwickler der PEILUNG-Methode
Gute Kompetenzprofile entstehen nicht am Schreibtisch. Sie entstehen aus einem genauen Verständnis der Arbeit.
„Ich habe PEILUNG entwickelt, weil Kompetenzprofile häufig am Schreibtisch entstehen, während das entscheidende Wissen über die Arbeit in den Teams liegt.“
„Seit vielen Jahren beschäftigt mich die Frage, wie man das, was eine Arbeit wirklich verlangt, genau erfassen und verständlich beschreiben kann. PEILUNG ist das Ergebnis.“
Die PEILUNG-Methode beruht auf einer über viele Jahre entwickelten und in unterschiedlichen Organisationsprojekten eingesetzten Vorgehensweise – bei Besetzungen, bei der Klärung von Rollen und Führungsaufgaben und in der Personalentwicklung.
Kurze Beiträge rund um Arbeit, Anforderungen und Personalentscheidungen – ohne Fachchinesisch.
Gute Personalentscheidungen beginnen mit einer einfachen Frage: Was verlangt diese Arbeit heute wirklich? PEILUNG macht aus realer Arbeit ein präzises Job-Profil – als Grundlage für Auswahl, Onboarding und Entwicklung.
Weiterlesen →Eine Stellenbezeichnung sagt noch nicht, was eine Tätigkeit heute wirklich verlangt. Die PEILUNG JobKarte macht zentrale Anforderungen verständlich, konkret und auf einen Blick sichtbar.
Weiterlesen →Ein gutes Bewerbungsgespräch braucht mehr als interessante Fragen. PEILUNG Select übersetzt die tatsächlichen Anforderungen einer Rolle in strukturierte Fragen und nachvollziehbare Auswahlentscheidungen.
Weiterlesen →PEILUNG ist ein digital unterstütztes und fachlich begleitetes Verfahren. Die digitale Anwendung ermöglicht eine strukturierte Erhebung. Die Antworten werden anschließend fachlich ausgewertet, zu einem Anforderungs- und Kompetenzprofil verdichtet und gemeinsam mit dem Unternehmen geprüft. Die Software unterstützt den Prozess. Die fachliche Einordnung bleibt beim Menschen.
Nein. Es geht um die Arbeit, nicht um einzelne Personen. PEILUNG nimmt keine personenbezogene Bewertung vor. Beschäftigte bringen ihr Erfahrungswissen als Fachleute für ihre eigene Arbeit ein.
Der digitale Arbeitsdialog kann am Computer oder Smartphone bearbeitet werden – selbstständig und zeitlich flexibel. Für die Erhebung ist kein gemeinsamer Workshop erforderlich. Die Ergebnisse werden anschließend in einem gesonderten Termin mit ausgewählten Verantwortlichen und Beteiligten geprüft und priorisiert.
Für eine Tätigkeit rechnen wir mit drei bis vier Wochen – vom ersten Gespräch bis zum fertigen Profil.
Ein priorisiertes Anforderungsprofil, ein daraus abgeleitetes Kompetenzprofil, konkrete Merkmale wirksamen Handelns, einen verständlichen Ergebnisbericht und Empfehlungen für die vereinbarten Personalprozesse. Wie das aussieht, zeigt das Beispiel weiter oben.
Im ersten Gespräch klären wir in Ruhe, worum es geht, wer beteiligt wäre und ob PEILUNG für Sie das Richtige ist. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
PEILUNG macht sichtbar, was Menschen in einer konkreten Tätigkeit heute wissen, können und tun müssen.